Hundesteuer Hamburg

Hundesteuer Hamburg

Hundeversicherung und Hundesteuer Hamburg

In Hamburg ist eine Hundeversicherung verpflichtend und gesetzlich vorgeschrieben. Alle Hamburger, die einen Hund besitzen, müssen eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen.

Inzwischen ist in einigen Bundesländern die Hundeversicherung verpflichtend und soll vor Zahlungsausfällen schützen. Diese Hundeversicherung ist ergänzend zur Hundesteuer Hamburg zu entrichten.

Ohne eine Hundeversicherung ist eine Anmeldung im Hamburger Hunderegister nicht möglich, da die Hundehaftpflichtversicherung und dessen Vertragsnummer angegeben werden müssen.

Kosten der Hundesteuer Hamburg

Die Kosten der Hundesteuer in Hamburg belaufen sich auf 90,00 Euro im Jahr. Gefährliche Hunde kosten 600 Euro pro Jahr an Hundesteuer in Hamburg. Das Finanzamt für Verkehrssteuern und Grundbesitz bestimmt die Höhe der Hundesteuer. Anzumelden bei den Bezirksämtern der Freien und Hansestadt Hamburg, persönlich oder im Internet. (Quelle: http://www.hamburg.de/fb/nav-steuern-2017/7251582/hust2017/)

 

Vorschriften für Hundehalter in Hamburg

Das Hundegesetz und deren Durchführungsverordnung bilden die rechtliche Grundlage in Hamburg. Das Gesetz für Hunde ist seit dem 01. April 2006 in Kraft getreten. Das Halten und Führen von Hunden in Hamburg bringt nicht nur Freude, sondern beinhaltet auch Pflichten für alle Tierhalter. Diese sind als Prävention zu verstehen, um Gefahr vorzubeugen und abzuwehren (§ 1 HundeG).

In Hamburg sind folgende Maßnahmen für Hundehalter verpflichtend:

 

  1. Den Hund mit einem Mikrochip fälschungssicher kennzeichnen lassen.

 

Den Hund mit einem Mikrochip zu versehen, kann man beim Tierarzt vornehmen lassen. Dies kann beim zirka 8 Wochen alten Welpen vorgenommen werden. Der Chip sitzt auf Höhe der Schulter unter der Haut und wird den Hund nicht stören. Der Mikrochip im Hund bietet so eine zweifelsfreie Identifizierung durch den 15-stelligen Code. Die Kosten für das Mikrochippen der Hunde kostet je nach Tierarzt zwischen 20 und 60 Euro.

 

  1. Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung

 

In verschiedenen Bundesländern ist die Hundeversicherung Pflicht und Hamburg gehört dazu. Diese Hundeversicherung kann einfach und zügig im Internet abgeschlossen werden (link Hundeversicherung). Die Vertragsnummer sowie die Hundehaftpflichtversicherer müssen dann bei der Anmeldung für die Hundesteuer in Hamburg mit angegeben werden.

Hundehalter in Hamburg müssen weiterhin beim Abschluss der Hundeversicherung einige Auflagen berücksichtigen:

  • die Deckungssumme muss mind. 1 Mio. Euro betragen
  • die Selbstbeteiligung darf max. 500 Euro betragen

  1. Eine Anmeldung im Hunderegister.

 

Die Anmeldung kann persönlich bei allen Kundenzentren der Bezirksämter geschehen oder schnell und einfach online.

Benötigt werden Name, Geburtsdaten und Anschrift des Hundehalters.

Weiterhin die Chipnummer, Rassezugehörigkeit, Schulterhöhe, Geschlecht und Alter des Hundes.

Da in Hamburg die Hundeversicherung gesetzlich vorgeschrieben ist, muss der Versicherer und Nummer des Hundehaftpflichtversicherungsvertrages angegeben werden.

Gefolgt vom dauerhaften Aufenthaltsort des Hundes.

Eine Anmeldung im Kundenzentrum, Verbraucherschutz oder bei einem anerkannten Sachverständigen beläuft sich auf 30 Euro. Die Kundenzentren der Bezirksverwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg rufen für die Anmeldung im Internet eine Servicegebühr von 14 Euro auf (Stand 03/2018).

 

Zu den Formularen für die Hundesteuer Hamburg

  • Direkt zur Anmeldung PDF
  • Tod oder Abgabe/Übergabe eines Hundes
  • Wohnungswechsel
  • Wechsel der Hundehaftpflichtversicherung

ZUM ANMELDE PDF DOWNLOAD HIER

Mit der Anmeldung im Hunderegister wird zugleich die Hundesteuer fällig.

 

Kosten der Hundesteuer in Hamburg bei gefährlichen Hunden

Bei gefährlichen Hunden belaufen sich die Kosten auf 600 Euro pro Jahr an Hundesteuer in Hamburg.

Für welche Hunde fällt in Hamburg die erhöhte Hundesteuer Hamburg an?

Das Hamburgische Gesetz über das Halten und Führen von Hunden weist unter Paragraph 2 die gefährlichen Hunde aus.

(1) Bei den folgenden Gruppen und Rassen von Hunden sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden wird die Eigenschaft als gefährliche Hunde stets vermutet: 1. American Pit Bull Terrier, 2. American Staffordshire Terrier, 3. Staffordshire Bullterrier, 4. Bullterrier.

Weiterhin wird eine Ergänzung im zweiten Absatz vorgenommen. Gefährliche Hunde können entsprechend ihres ausgeprägten Aggressionsverhaltens höher eingestuft werden. Dies kann bspw. durch das Verhalten oder auch durch Zucht, Haltung, Ausbildung geschehen.

Eine Vermutung der Gefährlichkeit besteht laut Paragraph 2, Absatz 3 bei den folgenden Rassen:

  1. Bullmastiff, 2. Dogo Argentino, 3. Dogue de Bordeaux, 4. Fila Brasileiro, 5. Kangal, 6. Kaukasischer Owtscharka, 7. Mastiff, 8. Mastin Español, 9. Mastino Napoletano, 10. Rottweiler, 11. Tosa Inu.

 

 

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